Deutsch Drahthaar vom Lennoxhof
19. März 2026
Fortbildung zum neuen Prüfungsprogramm des JGHV mit Peggy Dornig.
Im Rahmen dieser Fortbildung konnten wichtige Einblicke in die aktuellen Entwicklungen und Anpassungen im neuen Prüfungsprogramm des JGHV gewonnen werden.
Der fachliche Austausch sowie die praxisnahen Erläuterungen boten eine wertvolle Grundlage für die zukünftige Prüfungsgestaltung nebst der gesamten Prüfungsabwicklung.
Solche Veranstaltungen sind ein wichtiger Baustein, um stets auf dem neuesten Stand zu bleiben.
März 2026
Nun beginnen die Vorbereitungen und Organisationen für die anstehenden Jugendsuchen sowie bereits für die Herbstzuchtprüfungen, VSwP/VFsP, VGP und BP.
Parallel dazu arbeiten wir fleißig weiter an unseren Modulsystemen für unsere Ausbilder beim LJV NRW und bereiten aktuell das Praxis Modul 2 vor.
In der Jungjägerausbildung im Sachgebiet 2 bin ich mit meinen Unterrichtsstunden nun durch.
Jetzt stehen nur noch die Prüfungssimulationen an, und dann wird auch dieser Kurs bald entlassen.
14./15. März 2026
Zwei intensive und bereichernde Tage auf den Verbandstagen des JGHV in Fulda liegen hinter mir.
Geprägt waren diese Tage von vielen guten Gesprächen mit Freunden und Gleichgesinnten – über Zucht, Ausbildung und die vielfältigen Anforderungen an unsere Jagdgebrauchshunde.
Ein besonderer Schwerpunkt lag dabei auch auf der Ausbildung der Richteranwärter sowie der Förderung des jagdkynologischen Nachwuchses.
Der offene Austausch über Ausbildungswege, Erfahrungen aus der Praxis und unterschiedliche Herangehensweisen war dabei besonders wertvoll und inspirierend.
Es ist immer wieder beeindruckend, wie viel Fachwissen, Engagement und Leidenschaft in solchen Begegnungen zusammenkommen – getragen von dem gemeinsamen Ziel, unsere Hunde und die jagdliche Ausbildung weiter voranzubringen.
Nicht versäumen möchte ich zudem, dem neu gewählten Vorstand herzlich zu gratulieren und für die bevorstehenden Aufgaben viel Erfolg, Weitblick und eine stets gute Hand zu wünschen.


Sonntag, den 08.März 2026
Fand unsere jährliche Traditionelle Jagdgebrauchshunderassehundevorstellung auf der
Wiedenfelder Höhe statt.
Hier ein Bericht von unserem Obmann für das Prüfungswesen
Georg Benten und 1. VS der KJS Neuss Dirk Decker:
Die Jagdgebrauchshunderassevorstellung auf der Wiedenfelder Höhe
Die Wiedenfelder Höhe nördlich von Bergheim war am Sonntag, den 08. März 2026 wieder fest in der Hand des Jagdhundewesens.
136 Jäger präsentierten bei herrlichem Frühlingswetter 49 Jagdhunderassen,
mit diesem Begriff Jagdhunderassen ist schon eine gewisse Klassifizierung angesprochen.
Schon sehr früh versuchte man, unter den zahlreichen Hunderassen Ordnung zu schaffen. Dabei orientierte man sich vor allem an den Eigenschaften der Hunde und an der jeweiligen Verwendung der einzelnen Rassen.
Auch heute wird – historisch gewachsen – im Jagdgebrauchshundewesen nach den jeweiligen Aufgabegebieten unterschieden.
Zwischen den Rassen unterteilen wir in 6 Gruppen:
1. Vorstehhunden, FCI-Gruppe 7 die größte Gruppe
Und in die Spezialisten die da sind:
2. Apportierhunden, FCI - Gruppe 8 Sektion 1
3. Stöberhunden FCI-Gruppe 8 Sektion 2
4. Jagenden Hunden (Bracken) FCI – Gruppe 6 Sektion 1
5. Schweißhunden FCI- Gruppe 6 Sektion 2
6. Erdhunden FCI - Gruppe 3
Berücksichtigung findet innerhalb dieser Gruppen auch nur die anerkannten JGHV-Rassen und Schläge.
Die Rassevielfalt unserer Jagdhunde ist enorm, der JGHV ist der Dachverband all unserer JGHV-Vereine und aller Zuchtvereine und hat zurzeit über 320 Mitgliedsvereine und mehr als100 anerkannte Jagdgebrauchshunderassen registriert.
Im Grunde kann die Geschichte vieler Rassen auch die unserer Jagdgebrauchshunde nur so weit zurückverfolgt werden, wie die Zuchtbücher reichen.
Jagdgebrauchshundeausbildung und Führung beginnt mit der Zucht.
So Krüger Mertens bei ihrer Begrüßung
Für eine erfolgreiche Jagd ist der gut ausgebildete Jagdhund unerlässlich.
„Jagd ohne Hund ist Schund“, dieser uralte Spruch hat nach wie vor seine Gültigkeit.
Er zeigt, wie stark wir Jäger den Grundgedanken der Waid – und tierschutzgerechten Jagd verinnerlicht haben.
Jagd mit Hund (es gibt keine Alternative, denn das eine geht ohne das andere nicht) ist kein Hobby, es ist Passion, eine täglich gelebte Passion. Verantwortung und gelebter und praktizierter Tierschutz.
Um jagdlich eingesetzt werden zu dürfen, muss daher jeder Jagdhund
„BRAUCHBAR“ sein.
Ohne den sehr gut ausgebildeten vierbeinigen Jagdhelfer ist Jagd nicht möglich.
Wir haben dahingehend auch einen gesetzlichen Auftrag.
Der unter kontrollierten Bedingungen, verantwortungsvoll gezüchtete und durch entsprechende Ausbildung geprüft brauchbar gewordene Jagdhund gehört zur waidgerechten Jagd ebenso dazu, wie die technisch einwandfreie sehr gut eingeschossene Waffe, so Krüger - Mertens.
Bei der Anschaffung eines Jagdhundes spielen persönliche Vorlieben für eine bestimmte Rasse ebenso eine Rolle wie die eigenen jagdlichen Einsatzmöglichkeiten.
Letztere sollten bei der Auswahl des vierbeinigen Jagdbegleiters jedoch immer die entscheidende Rolle spielen.
Die Organisation dieses besonderen Events obliegt seit Jahren den Jagdhundfreunden im Erfttal 1908 e.V. für die Kreisjägerschaft Rhein-Erft. Inzwischen bringen sich aber auch die benachbarten Kreisjägerschaften Düren, Heinsberg und Neuss sowie der Jagdgebrauchshundverein Rurtal e.V. mit ein.
Federführend wird die Veranstaltung von Ulrike Krüger-Mertens, der Obfrau für das Jagdgebrauchshundewesen der KJS Rhein-Erft und zugleich 1. Vorsitzenden der Jagdhundfreunde im Erfttal 1908 e.V. zusammen mit Wilma Maretsch, der Geschäftsführerin des Vereins mit viel Sachverstand und vor allem Herzblut organisiert.
An diesem Tag konnte man wieder einmal sehen, wie großartig unsere Jagdgebrauchshundegemeinschaft ist. Wenn man um Unterstützung bittet, bekommt man sie auch – ganz gleich ob von Jagdgebrauchshundevereinen, Zuchtvereinen oder engagierten Hundeführern. Genau dieses Miteinander hat unsere Veranstaltung heute möglich gemacht.
Ein ganz herzliches Dankeschön an alle Hundeführer, die den weiten – oder auch kurzen – Weg auf sich genommen haben, um ihre Hunde vorzustellen.
Es ist alles andere als selbstverständlich, dafür Zeit zu investieren, Hunde vorzubereiten und anzureisen. Umso mehr wissen wir das zu schätzen.
Vornehmlicher Sinn und Zweck der Veranstaltung ist es, die vom JGHV anerkannten Jagdhunderassen den Teilnehmern der laufenden Jungjägerkurse der beteiligten Kreisjägerschaften zu präsentieren und deren jeweilige Besonderheiten zu verdeutlichen.
Dies zeigt die beeindruckende Anzahl von insgesamt mehr 200 begeisterten Zuschauern.
Vielleicht werden die Kreisjägerschaften diese Veranstaltung zukünftig zu einem Pflichtprogramm für angehende Jungjäger im Rahmen ihrer Ausbildung machen.
Wünschenswert wäre es jedenfalls, denn wo sieht man schon Vorsteh-, Apportier-, Stöber-, Schweiß- und Erdhunde sowie Bracken in natura und zum Anfassen nah.
Wo erhält man von versierten Hundekennern, wie Alexander Feemers, Valerie Bauer, Mirjam Kirsch, Pascal Johnen, Ludger Kloidt und Jochen Kemper fachkundige Ausführungen zu den jeweiligen Rasseschlägen.
Wo kann man jagdpraktische Übungen, wie das Herausziehen von Raubwild aus der Röhre mit Georg Benten, das Einweisen von Retrievern mit Petra Soons sowie Sabrina und Mark Wochnick, die simulierte Nachsuche auf der Rotfährte mit Jürgen Theil und Ludger Kloidt oder das Erlernen des Apports mit Mirjam Kirsch so unmittelbar beobachten.
Die Jagdhornbläser der KJS Rhein-Erft gaben dieser Veranstaltung den stilvollen Rahmen, den sie verdient hat.
Sie spielten aber auch zum Dank für die vielen, fleißigen Helfer aus dem Verein der Jagdhundfreunde im Erfttal 1908 e.V. und aus den anderen Vereinen.


06.März 2026
Frühlingserwachen bei unserem Damwild

03. März 2026
Unsere Jahreshauptversammlung der Jagdhundfreunde im Erfttal 1908 e.V. liegt hinter uns – ein intensiver, aber wichtiger Abend für unseren Verein.
Mit den beschlossenen Satzungsänderungen haben wir gemeinsam die Weichen für die Zukunft gestellt und einen bedeutenden Schritt nach vorne gemacht.
01. März 2026
Das Ehrenamt nimmt ebenfalls Zeit in Anspruch.Heute fand die Vertreterversammlung des JGHV Landesverbandes NRW e.V. statt – Jagdkynologische Vereinigung –
Herzlichen Glückwunsch an Jörg Wöhrmann und Andreas Müller-Stein.
Februar 2026
Durch die intensive Bejagung des Schwarzwildes in den Monaten Januar und Februar – auch im Hinblick auf die entstandenen Wiesenschäden – konnten wir erneut hochwertiges Wildbret aus unserem Revier anbieten.


Am 22. Februar 2026
JGHV / LJV NRW – Fachkundeseminar
Im Rahmen des Fachkundeseminars für Lehrgangsleiter und stellvertretende Lehrgangsleiter von Jagdgebrauchshundeführerlehrgängen war ich erneut als Referentin für das zweite Modul 1 in Essen im Einsatz.
Organisiert wurde die Veranstaltung vom JGHV Landesverband NRW in Zusammenarbeit mit dem LJV NRW.
Besonders gefreut hat mich wieder die tolle Atmosphäre: engagierte, interessierte Teilnehmer, die mit Herzblut bei der Sache sind und für unsere Arbeit mit dem Jagdgebrauchshund brennen.
Genau das macht solche Seminare aus.

Februar 2026
Unser Schwarzwild im Revier hält uns derzeit weiterhin auf Trab.
Rund um die Waldflächen sind auf vielen Wiesen deutliche Schäden zu verzeichnen.
Zurzeit suchen unsere Schwarzkittel auf Wiesen und Weiden verstärkt nach tierischem Eiweiß, wie Würmern und Engerlingen.
Dabei brechen sie gezielt die Grasnarbe auf und verursachen so Wildschäden.

Januar und Februar 2026
In den Monaten Januar und Februar starten wir in unseren Kursen intensiv mit der Einarbeitung im Apport bei den jungen Hunden.
Da die Deckung im Feld zu dieser Zeit noch nicht ausreichend vorhanden ist, nutzen wir diese Phase ganz bewusst für einen sauberen und fundierten Apportaufbau.
Sobald die Bedingungen es zulassen, gehen wir mit den jungen Hunden in die Fläche und arbeiten an Vorstehen, Suche und Hasenspur – als gezielte Vorbereitung auf die bevorstehenden Jugendsuchen.
31.01.2026/ 14.02.2026
Weiter ging es an 2 Wochenenden mit unseren ausgebuchten Schweisseinführungsseminaren.

Am 28.Januar 2026
besuchte ich als Teilnehmerin ein sehr interessantes und kurzweiliges Seminar zum Thema Epilepsie, organisiert vom VDH und Laboklin.
Referenten waren:
- Dipl.-Biol. Hubert Bauer
- Prof. Holger A. Volk, DipECVN, PhD, PGCAP, FHEA, FRCVS
Direktor der Klinik für Kleintiere an der Tierärztlichen Hochschule Hannover,
RCVS- und EBVS-Spezialist für Neurologie bei Klein- und Heimtieren – ein wirklich beeindruckender Referent.



25.Januar 2026
Am 25.Januar 2026 ging es mit der Ausbildung unserer zukünftigen Richteranwärter in Halter am See weiter.
Ich führte zusammen als Referentin, mit Jörg Wöhrmann durch das Einführungs- Seminar für Richteranwärter.

Januar 2026
Der Blick zurück zeigt uns den rechten Weg nach vorne.
Wer nach vorne sehen will, darf nicht nach hinten denken – und das ist und war bei mir schon immer so.
Es geht immer nur voran.
So begann der Januar. Nachdem Fine sich im Herbst, kurz nachdem sie geschlagen war, leider nicht hatte belegen lassen, blieb der Wurf im Zwinger vom Lennoxhof aus – und es wurde sehr ruhig.
Der Januar war still im Zwinger vom Lennoxhof.
Keine Welpen wie erhofft. Kein junger Hund am Strick.
Die 14 Welpenkäufer auf der Warteliste waren dabei so wundervoll und zeigten so viel Verständnis für meine doch vorhandene Enttäuschung, keinen Wurf zu haben.
Aber wer weiß, wofür es gut war – hätte mein Großvater gesagt.
Der Deckrüde, den ich eigentlich als Favoriten ausgesucht hatte, lag ebenfalls im Wundbett, da er sehr schwer geschlagen war. Zu diesem Zeitpunkt war noch nicht klar, ob er es überhaupt schaffen würde. Demnach konnte er zu dem Zeitpunkt, als Fine laut Progesteronwert optimal zu belegen gewesen wäre, nicht decken.
Die zweite Wahl, die ich besucht hatte, war ein sehr junger, noch unerfahrener Rüde – unsere Alternative.
Nun ja – es hat nicht sein sollen.
So konnten wir uns bis zum 28. Februar sehr intensiv unserem Revier widmen und uns sehr erfolgreich um die Prädatoren kümmern – zur Erhaltung der Biodiversität, zum Artenschutz und zum Schutz unserer Bodenbrüter.
Unsere zehn Fallen haben ebenfalls ihren Beitrag geleistet.
Wir hatten unseren ersten Waschbären in der Falle. Wir wussten zuvor gar nicht, dass wir Waschbären im Revier haben – aber durch die Fallenjagd wurden wir auch hier eines Besseren belehrt.
Wir haben weiter in neue Kanzeln investiert, und unsere 21 Eimer für Fasan und Rebhuhn werden sehr gut angenommen. Sie müssen regelmäßig neu befüllt werden – Arbeit gab es also mehr als genug.